Aktuelles rund um Lennerts & Partner!

#BVBS 3.0

September 2019 – pioneering work by LENNERTS & PARTNER GmbH

Thanks to the constructive cooperation of LENNERTS & PARTNER GmbH, the Institut für Stahlbetonbeweherung and other software providers, rebar shops and construction companies, version 3.0 of the interface for the exchange of reinforcement data was developed under the auspices of the BVBS. This new version has now been published and is available for free download on the homepage of the BVBS:

https://www.bvbs.de/wp-content/uploads/2019/09/BVBS-Richtlinie-f%C3%BCr-den-Datenaustausch-von-Bewehrungsdaten-Version-3.0.pdf

The interface is used to exchange reinforcement plans with 2-dimensional and 3-dimensional steel positions, mesh and special mesh positions. In 1995 the first version and 2000 the second version of this directive were published.

In practice, the interface has been proven for many years, yet there were some shortcomings that have been improved in the new version 3.0. This includes couplers, the indication of distance spacers, the identification of related staggered positions and clarification of the notation of bending angles directly following a radial bend.

No time-consuming manual inputting of steel positions is required. To import reinforcement plans digitally into our software, you only need the additional module Multi-Import. As you can see at the top of the picture, the module shows you the selected reinforcement plan with all included positions. These can then be checked and revised before they are imported. After successful import, the data will be further processed in the LP-SYSTEM and prepared for production.

Contact our sales department (sales@lennerts-partner.de) for a non-binding offer and further information regarding BVBS.

#BVBS 3.0

Sep. 2019 – Pionierarbeit von der LENNERTS & PARTNER GmbH

Durch die konstruktive Zusammenarbeit der LENNERTS & PARTNER GmbH, dem Institut für Stahlbetonbewehrung und weiteren Softwarenbietern, Biegebetrieben und Bauunternehmen wurde unter der Schirmherrschaft des BVBS die Version 3.0 der Schnittstelle zum Austausch von Bewehrungsdaten erarbeitet. Diese neue Version wurde nun veröffentlicht und steht auf der Homepage des BVBS zum kostenlosen Download bereit:

https://www.bvbs.de/wp-content/uploads/2019/09/BVBS-Richtlinie-f%C3%BCr-den-Datenaustausch-von-Bewehrungsdaten-Version-3.0.pdf

Die Schnittstelle dient dazu, Bewehrungspläne mit 2-dimensionalen und 3-dimensionalen Stahlpositionen, Lager- und Listenmattenpositionen auszutauschen. 1995 wurde die erste Version und 2000 die zweite Version dieser Richtlinie veröffentlicht.

In der Praxis hat sich die Schnittstelle bereits seit vielen Jahren bewährt, dennoch gab es einige Unzulänglichkeiten, die in der neuen Version 3.0 verbessert wurden. Dies umfasst Muffenverbindungen, die Angabe von Abstandhaltern und Unterstützungskörben, die Kennzeichnung zusammengehöriger Staffelpositionen und Klärung der Notation von Biegewinkeln direkt im Anschluss an eine radiale Biegung.

Keine aufwendige manuelle Erfassung oder stundenlanges „Einklopfen“ von Stahlpositionen ist mehr nötig. Um Bewehrungspläne digital in unsere Software einzulesen, benötigen Sie nur das Zusatzmodul Multi-Import. Wie Sie oben auf dem Bild sehen können, zeigt Ihnen das Modul den ausgewählten Bewehrungsplan mit allen beinhalteten Positionen an. Diese können dann geprüft und überarbeitet werden, bevor sie importiert werden. Nach erfolgreichem Import werden die Daten im LP-SYSTEM weiterverarbeitet und für die Produktion vorbereitet.

Kontaktieren Sie unseren Vertrieb (vertrieb@lennerts-partner.de) und erhalten Sie ein unverbindliches Angebot und weitere Informationen bezüglich BVBS.

#PCM#POM#NEUESMODUL

2019.

In der Branche sind die Begriffe weitverbreitet und immer mehr Kunden befassen sich mit der Thematik. Grundsätzlich stehen unsere Kunden dem technischen Fortschritt aufgeschlossen gegenüber, denn dieser ist immer eine Chance, um Effizienzsteigerungen in allen Teilbereichen zu realisieren. Die sogennante „Digitalisierung“ macht dabei für diese Branche keine Ausnahme.

Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen in diesem Zusammenhang zwei neue Module vorstellen. Zum einen handelt es sich um das Modul PCM (Production Control Module), zum anderen um das Modul POM (Production Optimization Module).

Es ist unser Anliegen, das in diesen Modulen umgesetzte Know-How von LENNERTS & PARTNER auch Ihnen zugänglich zu machen. Dabei reicht unsere Unterstützung von der Konzeption über die Einbindung der Programmsysteme in Ihr Unternehmen bis hin zur optimalen Betreuung nach der Installation durch unser Service-Team.

PCM – PRODUCTION CONTROL MODULE

Bereits 2017 haben wir mit einem Kunden in Australien ein Projekt gestartet, um die Produktionsprozesse in der Biegerei weiter zu automatisieren.

Hierbei wurde vom beteiligten Maschinenhersteller ein neues Konzept der logistischen Abwicklung entwickelt, um die Bündelung und Etikettierung der einzelnen Positionen zu automatisieren und eine integrierte, maschinenübergreifende Bundbilung zu ermöglichen. Basierend auf diesem Konzept und in enger Zusammenarbeit hat die LENNERTS & PARTNER GmbH ein Modul geschaffen, welches sowohl die notwendigen Daten zur Bundbildung und Etikettierung liefert als auch die weiteren Produktionsschritte konsequent automatisiert.

Das Modul PCM läuft ständig im Hintergrund, ergänzt die manuelle Produktionsplanung und ersetzt die manuelle Maschinenansteuerung per Barcode-Scan.

Maschinenzuteilung – Bei der Zuteilung werden alle hinterlegten Prioritäten geprüft und die Produktionsdauer für jede Produktionslinie berechnet. Bei Maschinenausfall oder Wartung werden die Positionen automatisch auf die nächste passende Produktionslinie umwerteilt. Auch eine Restlängenverwaltung findet statt und verteilt geeignete Positionen auf die jeweilige Restlängenmaschine. Eine integrierte Maschinenauslastung und Lastenverteilung ergänzt die Zuteilung.

Priorisierung – Zur Produktion freigegebene Kommissionen werden anhand konfigurierbarer Parameter (Ladetermin, Liefertermin, geplanter Produktionstermin) sortiert und in die richtige Reihenfolge gebracht. Dabei findet auch eine Berücksichtigung von Abhängigkeiten (Schneiden und Biegen in zwei Schritten auf unterschiedlichen Maschinen) statt. Abgerundet wird der ganze Vorgang durch eine Rückwärtskalkulation zur Ermittlung des spätesten Produktionsbeginns und -endes für jede einzelne Position.

Produktionseinheiten – Als Nächstes werden die zu produzierenden Positionen zu Produktionseinheiten zusammengesetzt. Durch diese Produktionseinheiten wird sowohl eine hohe Flexibilität erreicht als auch ein Maschinenstillstand verhindert. Dabei ist die Größe und Anzahl der Produktionseinheiten frei konfigurierbar (z. B. 12 x 2 Stunden). Anders als bei der Priorisierung findet hier eine Vorwärtskalkulation zur Ermittlung des frühesten Produktionsbeginns und -endes für jede einzelne Position statt.

Stangenoptimierung – Im Modul PCM wird die Verschnittoptimerung automatisch durchgeführt. Hierbei werden je Stangenschneider sowohl verschiedene Parameter-Sets (Optimierungsparameter, Boxenplan, Lagerlängen, Sortierung) genutzt als auch unterschiedliche Positionskombinationen durchlaufen. Die einzelnen Optimierungsprozesse können parallel gestartet werden. Um die Ergebnisse zu bewerten, wird ein konfigurierbares Scoring-System verwendet.

Bundbildung – Die Bunde werden automatisch aus den einzelnen Positionen mit definierbarem Gewicht, Querschnitt und Abmessung zusammengesetzt. Dabei werden auch die logistischen Möglichkeiten berücksichtigt und Bunde basierend auf Stahldurchmesser, Maschine, Kommission und auch maschinenübergreifend gebildet. Besonderheiten wie die Handhabung zu biegender Positionen können speziell festgelegt werden (z. B. generell einzeln weiterleiten, aber Teil- und Staffelpositionen zusammenfassen).

Maschinensteuerung – Im Modul PCM erfolgt die Ansteuerung der Maschinen autonom und fortlaufend. Die Daten werden also nicht per Barcode-Scan angefordert, sondern automatisch nach Erhalt der Produktionsrückmeldung der vorherigen Positionen übertragen. Selbstverständlich steht auch in diesem Anwendungsfall die in die Ansteuerung integrierte Chargenverwaltung zur Verfügung.

POM – PRODUCTION OPTIMIZATION MODULE

Automatische Bundbildung – Nach dem Start des Moduls erfolgt zunächst eine automatische Umverteilung von Positionen, welche inaktiven Maschinen (Ausfall bzw. Wartung) zugeordnet sind. Anschließend werden die Positionen identifiziert, die auf einer speziellen Maschine produziert werden müssen. Diese Positionen werden dann durch Hinzufügen weiterer Positionen zu möglichst großen Bunden ergänzt. Hierbei wird die maximale Anzahl Stangen, das maximale Bundgewicht und der Querschnitt des Bundes berücksichtigt. Im nächsten Schritt werden die verbliebenen Positionen ebenfalls in Bunde zusammengefasst.

Um die gesammte Bundanzahl zu reduzieren, können Positionen auf andere Produktionslinien umverteilt werden aufgrund der vorher durchgeführten Möglichkeitsprüfung. Das maximale Bundgewicht hängt von der Einsstellung in der Niederlassung, der Maschine und anderer Kundenrestriktionen ab. Für eine homogene Bundbildung werden die Positionen nach Kategorien basierend auf der Geometrie der Biegeform eingeteilt.

Auslastungsausgleich – Basierend auf den Schichtzeiten und der individuellen Leistung je Maschine erfolgt ein automatischer Ausgleich der Arbeitslast. Geeignete Bunde werden hierbei auf andere, zuvor geprüfte Maschinen verschoben. Die Regeln des Auslastungsausgleichs können anhand separater Prioritäten vorgegeben werden.

Stangenoptimierung – Ist die gleichmäßige Auslastung fertiggestellt, wird die Verschnittoptimierung für alle Stangenschneider automatisch gestartet. Die Optimierungsprozesse laufen parallel und nutzen alle vordefinierten Parameter-Sets, um das bestmögliche Resultat zu finden.

Bund- & Maschinenzuteilung – Das Ergebnis der automatischen Bundbildung wird anschließend in einer Übersicht angezeigt. Zusätzlich zur Übersicht wird die ausgeglichene Arbeitslast in einem Auslastungsdiagramm dargestellt. Weiterhin wird je Stangenschneider eine Zusammenfassung der Verschnittoptimierung angezeigt und die Schnittlisten können eingesehen werden.

Manuelle Umverteilung – Der Benutzer hat weiterhin die Möglichkeit, ganze Bunde bzw. einzelne Positionen nachträglich noch umzuverteilen. Hierbei werden der Bundbildungsprozess und ggf. auch die Verschnittoptimierung für die betroffenen Maschinen neu durchlaufen.

Information über PCM und POM